Eine schöne Wanderung ist die „Rotes Wasser“ Tour.

Kirchenplatz in Bracht

Beginnend an der Dorfkirche in Bracht führt sie am Friedhof vorbei Richtung Waldrand. Von dort hat man bereits einen schönen Ausblick über die Ortschaft. Die erste Bank wartet hier bereits auf den Wanderer und ist mit einer Warnung vor dem Burgwaldschwein versehen. Offensichtlich mussten die Verfasser diese Zeilen veröffentlichen, da scheinbar der Verschmutzungsgrad durch diese Spezies wieder kontinuierlich zugenommen hat. Sie scheinen leider nicht auszusterben.

 

Folgt man der Beschilderung des Weges,  geht es erst einmal  schlangenlinienförmig steil bergauf. Dabei läßt sich immer wieder ein schöner Blick  zwischen den Bäumen Richtung Bracht erhaschen.

Langer Grund

Weiter…

…führt uns die Tour zum „Langen Grund“, eines von vielen vermoorten Tälern im Burgwald. In diesen leben viele Tier-und Pflanzenarten, welche für solche Zwischenmoore und Sümpfe typisch sind. Besonders viele Libellenarten wurden im Burgwald bestimmt, insbesondere hier im „Langen Grund“.

Nachdem wir dieses wunderschöne Tal ungefähr 1,5km in nördlicher Richtung entlang gelaufen sind, geht es nach links in westlicher Richtung weiter bis zu einer Kreuzung mit einem Markierungsstein – dem Malstein.

Danach…

führt uns die weitere Beschilderung ungefähr 2 Kilometer weiter zum „Großen Badenstein„. Eine Stelle an welcher vor einigen Jahren Basalt abgebaut wurde. Wieder einen Kilometer weiter stoßen wir auf den „Herrenweg“, welcher uns zur Herrenbrücke führt.

Herrenbrücke

Ab hier…

laufen wir in östlicher Richtung erneut einem Tal entlang, in welchem sich das rote Wasser seinen Weg bahnt. Innerhalb dieser Bahnen finden sich abgestorbene oder vor kurzem durch starke Winde umgestürzte Bäume . So mancher Wurzelteller imponiert eindrucksvoll durch seine Größe.

Nach knapp 3 Kilometern ab der Herrenbrücke, passieren wir die L3077, die Bracht und Rosenthal miteinander verbindet. Nun geht es etwas bergab und wir folgen dem roten Wasser Richtung „Drusenborn„. Eine ergiebige Quelle, der Heilkräfte nachgesagt werden. Jedenfalls ist das Wasser trinkbar, sehr sauber und klar. Die Quelle ist mit schweren Sandsteinen eingefasst und interessierte Beobachter können die „blubbernden Aktivitäten“ unter der Wasseroberfläche bestaunen. Ähnlich aussehend wie bei einem Vulkan breiten sich die Sandauswürfe wellenförmig aus. Siehe auch Kurzfilmchen.

 

Das Wasser ist sehr kühl und angenehm, so dass man in Kneipp´scher Manier seinen Füssen etwas Erholung gönnen kann.
Die letzten 3 Kilometer führen uns in die Ortschaft Bracht und damit wieder zum Ausgangspunkt zurück.